harald-eberhardGrüß Gott Herr Eberhard, Sie sind Direktkandidat der BP für den Wahlkreis Augsburg-Stadt. Können Sie sich den Wählern kurz vorstellen?

Sehr gerne, ich heiße Harald Eberhard. Ich bin 58 Jahre alt und wohne im Bärenkeller in Augsburg. Von Beruf bin ich Bauleiter bei der Fa. Glass in Mindelheim.

 

Was ist Ihre Motivation sich für die Bundestagswahl aufstellen zu lassen?

Als Kandidat für die Bundestagswahl 2017 sehe ich eine Chance, die Bayernpartei in Augsburg bekannter zu machen. Man spürt eine starke Politikverdrossenheit, die meiner Meinung nach daher kommt, dass die etablierten Parteien nicht mehr dem Wählerwunsch gerecht werden. Es wird am Wähler vorbeiregiert, alles nur zum Wohl der Großkonzerne. Die Bayernpartei liefert dazu die einzige echte Alternative, da sie für eine Demokratie von unten steht.

 

Welche politischen Themen sind für Sie im Moment wichtig bzw. was sind ihre Kernthemen?

Der Tierschutz:
Trotz vieler Versprechungen hat es keine Partei geschafft,  den Tierschutz zumindest auf das Niveau von Österreich zu bringen – dort werden Tierquälereien mit hohen Geldstrafen belegt; es gibt auch klare Definitionen darüber, was unter Tierquälerei zu verstehen ist. Die Bayernpartei lehnt die Massentierhaltung der Großkonzerne ab
Die Erhaltung und Pflege der bayerischen Identität:
Bayern ist ein uraltes Land mit vielen Traditionen und eigenen sprachlichen Ausdrucksformen. Der „Freistaat Bayern“ wird von Deutschland immer mehr in ein identitätsloses Bundesland umgewandelt, in dem uns immer mehr Kompetenzen genommen werden. An den vielen schlechten Witzen, die in Deutschland über uns Bayern gemacht werden, sieht man den Neid der anderen Bundesländer. Wir sind nur dann immer recht, wenn es ums Bezahlen geht.
Weg vom Zentralismus:
Noch nie in der Geschichte hat ein Zentralismus zur Zufriedenheit der Bürger geführt. Die europäische Union ist zu einem derart komplexen und überladenen Gebilde aus Bürokraten und Lobbyisten geworden, welches niemand mehr überschauen, geschweige denn kontrollieren kann. An Ceta hat man wieder gesehen, dass Brüssel an seinen Bürgern nicht interessiert ist.

 

Wie sehen Sie ihre Chancen in den Bundestag einzuziehen?

Die Bayernpartei tritt nur in Bayern an, deshalb sind unsere Chancen im Bund gering. Ich würde es schon als Erfolg ansehen, wenn es uns gelänge, ein Bewusstsein für die eigene Identität zu schaffen; nicht nur in Bayern, sondern auch in anderen Bundesländern wächst der Wunsch der Bürger nach einer Demokratie von unten.

 

Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg weiterhin.

Ich danke auch für das Gespräch.

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